Wasserstoff wird als alternativer Kraftstoff neben den fossilen und den Biokraftststoffen der ersten und zweiten Generation angesehen.
BMW hat sich beispielsweise mit dem Wasserstoffkonzept vielerlei Gedanken gemacht. Bereits vor einigen Jahren fuhren mit Hydrogen - getriebene BMW’ durch unser Land. Mich beeindruckte auf der IAA 2007 der neue Hydrogen 7. Zugegeben, verbessern kann man. Muss man auch. Aber gerade auch der Einsatz in Bussen macht Sinn und wird auch von Daimler bzw. Evobus getestet.

In der aktuellen Ausgabe der VDI - nachrichten beschäftigt sich ein Artikel mit dem 4. Wasserstoff Congress in Essen. “Wasserstoff wird vordringlich im Automobilbereich Anwendung finden.”
Probleme gibt es aber zuhauf: flüssig oder gasförmig? - Ist die Technologie in den Fahrzeugen überhaupt erschwinglich? - Wie kommt der Wasserstoff an die Tankstelle? Heuer besitzen derartige Fahrzeuge relativ kurze Reichweiten mit hohem Verbrauch. Der Vorteil liegt aber auch darin, dass Wasserstoff - wie im 7er BMW verbrannt - als auch in Brennstoffzellenanwendungen eingesetzt werden kann. Kein anderer Treibstoff hat diese doppelte Möglichkeit. Das angesprochene Problem mit der Infrastruktur ist, dass ein 40000 km langes Pipelinenetz mit 5000 Tankstellen geschaffen werden muss. Das verspricht Arbeitsplätze. Aber wieviele Kilometer hinter der deutschen Grenze werde ich mit meinem Wasserstofffahrzeug zum stehen kommen? - Das Tankstellennetz mit der Pipelineversorgung rechnet sich übrigens eher, als ein mobiles Transportnetz mit Lkw’s.
Die Kostenersparnis liegt hier bei 0,01 € pro kg Wasserstoff. Für den Fahrzeughalter wird es allerdings etwas teurer als mit einem herkömmlichen Verbrennungsmotor: etwa 2,05 - 2,90 € statt 1,60 - 2,60 € pro 100 km.
Bis 2020 will man umrüsten. Das Tankstellennetz soll entstehen und die Produktion von Wasserstoff mit Hilfe von Solarenergie sollte auch von den derzeit 7% um einiges zunehmen. Die restlichen 93% der 20 Mrd. m³ werden durch den Einsatz fossiler Energieträger bereitgestellt. Umweltfreundlich mit Wasserstoff unterwegs zu sein, heißt also: Erzeugung des Wasserstoffs per Elektrolyse aus regenerativen Energieträgern.
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